| Zwei unterschiedliche bildnerische Methoden lassen die Objekte der Berliner Künstlerin entstehen. Die eine Gruppe der Plastiken folgt der Auseinandersetzung mit einer Abformtechnik. Im klassischen Verfahren stellt Ev Pommer konkave Negative her, die sie mit Gips auslegt. Die so enstandenen Körper werden als fragile Hüllen in imposante Ensembles und Figuren zusammengefügt. |
| Konstruktiv und räumlich zeichnend wird die zweite Werkgruppe in variierenden Gesten gebildet. Der direkte Bezug zur Körperlichkeit des Betrachters und der assoziative und poetische Klang der Objekte verbindet sich zu einer signifikanten Handschrift. |
| In grossformatigen Zeichnungen verbindet die Künstlerin spontane Leichtigkeit und emotionale Tiefe zu ergreifenden Kompositionen. |
| "Ich arbeite als Bildhauerin mit visuellen Mitteln, um mich auch auf das Unsichtbare zu beziehen. Ein Formen von poetischen Arealen, die von Träumen und Alpträumen erzählen" |
| Nach der Ausstellung "Silent Matters" stellt Ev Pommer zum zweiten Mal im room for contemporary sculpture aus. Seit langem führt sie Canettis "Die Provinz des Menschen" mit sich und bringt die aphoristischen Gedanken des Philosophen direkt in Berührung mit ihren Arbeiten. |