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Eröffnung:15. Dezember, ab 18 Uhr Ausstellungsdauer: 15.12.2001 - 26.01.2002 Gesprächsrunde: 11.01. 2002 um 19 Uhr |
| Zum Abschluß des zweiten Ausstellungsjahres wird der room for contemporary sculpture erstmalig einen Vertreter der figürlichen Skulptur/Plastik vorstellen. Der 1968 in Göttingen geborene Nikolai von Magnus wird damit seine erste Einzelausstellung ausrichten. |
| Der in Berlin lebende und arbeitende Künstler hat in diesem Jahr sein Meisterschülerjahr an der HdK Berlin beendet und hat seit 1995 bei Joachim Schmettau Bildhauerei studiert. Nach Abschluss seiner Steinmetzlehre in Düsseldorf begann er seinen künstlerischen Weg an der Düsseldorfer Kunstakademie bei Gerhard Moritzen. |
| Der junge Bildhauer arbeitet in den Materialien Stein, Holz und Gips. Viele seiner Figuren sind lebensgroß und figürlich-konkret gestaltet. Es geht ihm nicht um das Mimetische der Kunst, sondern um freie Formen in der natürlichen Komposition der menschlichen Figur. Der Torso oder die von ihm häufig eingesetzten Versatzstücke verfremden die reinen Körper und öffnen damit dem Betrachter den Freiraum, sich vom Selbstbezug zu lösen. Das Statuarische der Figuren schließt manieristische Gestik aus, sie sind weder weiblich noch männlich und stellen keine kulturelle Eindeutigkeit her. |
| Gezeigt wird eine Auswahl seiner jüngsten Figuren, zu denen eine lebensgroße Janus-Figur gehört. Janus-Gott, Gott des Friedens und des Krieges, zweigesichtig in farbig gefaßtem Holz, den Anfang und das Ende symbolisierend oder das ewig Gegensätzliche im Menschen aufzeigend . Eine andere Figur ist ein sehr archaischer Torso aus weißem Marmor von sehr ruhig und sinnlicher Ausstrahlung. Kleine Figuren und Köpfe werden das Ensemble ergänzen. |
| (english) |
| The young Berlin-based artist Nikolai v. Magnus will be having his first solo show at breitengraser - room for contemporary sculpture in December this year. After his apprenticeship as stonemason v. Magnus became educated at the Düsseldorfer Kunstakademie and got his degree as free artist from the Berlin University of the Arts this year. |
| His life size sculptures shape the human body in archaic manner. The form is mend to be universal. The work discusses general issues of statuary creation, so the figures are left open for dialog. The mimetic aspect is only one step in their creation; they all embrace delicate details or are embellished with found objects. |
| The artist forms human reality including surpises, dreams and traces of subconscious. There will be a small selection of his latest works in marble, wood and plaster. |