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Tiemanns Installationen und Objekte beschreiben physikalische Zustände. Neben ironischen Reflektionen spielt das transistorische Element eine wesentliche Rolle. "Wir greifen nach Allem aber fassen nur Wind" ist der Titel einer Installation, ein Einfamilienhaus aus Sperrholz steht auf eine Klippe. Die Wäscheleine neben dem Haus wird von einem Ventilator auf Steroporplatten neben dem Haus stehend sanft belebt. Improvisierte Installation verbindet sich mit romantischem Realismus. Tiemann provoziert, gestattet durch nackte Konstruktion ein Blick hinter die Kulissen, soziale Klischees und tiefe menschliche Sehnsüchte werden entblößt. Die durch ihre Strickarchitekturen bekannt gewordene Künstlerin Streyl setzt in ihren neuen Skulpturen aus Sandstein das Thema des Verhältnisses von Macht und Architektur und von Wegen der künstlerischen Enthüllung fort. Ihre neue Werkgruppe von "Männer und Häuser" verbindet, ähnlich klassischer Stifterfiguren, Figur und Architektur. Philip Johnson steht gedrungen im Schatten seines AT & T Gebäudes. Bundeskanzler Gerhard Schröder versucht in entspannter Pose den Arm um den Bau seines Vorgängers zu legen. Die bisherige Frage nach Entsprechung von gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Mission und institutionellem Repräsentationsbewusstsein wird nun von Streyl direkt mit Individuen verbunden, die selbst je nach Grad bildnerischer Entsprechung und Widererkennung Bedeutungsrepräsentanten sind. Grieshabers bildnerischer Anspruch: "Form gegen die leichte Kunst" drückt sich in dem Finden allgemeingültiger, rein ästhetischer Plastik aus. Formationen von Häusern weitergeführt zu Stadtlandschaften oder plastisch komponierte, symbolische Häuser aus kühlem Beton thematisieren konsequent die Weiterentwicklung eines klassischen Formenkanons. Seine Arbeiten entwickeln eine beinahe meditative Andächtigkeit - sicherlich aus ihrem ernsten Anspruch heraus. |