| TIP BerlinMagazin, 12/2000 |
| Keith Thompson - suspended animation |
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Wenn sich ein zum Tode verurteilter dazu bereit erklärt, seinen toten Körper der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen, dann spekuliert der Künstler über die tiefer sitzenden Motive des Todeskandidaten. Ob es wirklich so ist, dass der Gefangene auf dem Umweg ewiges Leben erreichen wollte, weil der Körper in ein Millimeter dünne Scheiben geschnitten wurde, um ihn so einscannen zu können, dass man nun im Computer einen dreidimensionalen Körper bereisen kann. Und wenn er dann signiert wird und in einer Galerie ausgestellt wird, dann ist der tote virtuelle Körper ein Kunstkörper. |