| Berliner Zeitung, 13.02.02 |
| Spiel mit menschlichen Gefühlen |
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Seit einiger Zeit inszeniert Volker März Figurengruppen. Diese handgeformten, bemalten Tonfiguren provozieren mit einem kalkulierten, motivischen Ansatz den Betrachter. Durch zugespitzte Posen, freche Gesten, mit heftigen und satirischen Attributen ziehen sie die Aufmerksamkeit schnell auf sich, um dann durch ihre Unverfrorenheit zu amüsieren oder zu schockieren. Keine Figur gleicht der anderen. Sie treten aber zueinander in Bezug, können aber auch allein stehen. Das Hauptthema der Ausstellung "Berlin/Sydney" ist die menschliche Scham, die den Menschen zum Individuum werden lässt. |